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für deutsch-ungarische Wirtschaftskontakte
Somit
verhindern die Größe und Komplexität der
Anwendungen die notwendigen Weiterentwicklungen, Modernisierungen. Auf
der anderen Seite besteht jedoch der Zwang zur Modernisierung. Diese
Situation stellt für viele Unternehmen ein fast
unlösbares
Problem dar.
Wenn der Einsatz von Standardsoftware nicht in Frage kommt, weil diese die Geschäftsprozesse des Unternehmens nicht abdeckt, muss die alte Software komplett neu erstellt werden -was sowohl von der Zeit, als auch von den Kosten meistens nicht zu vertreten ist- oder es muss ein anderer Weg gefunden werden, die Altsysteme so zu modernisieren, dass die alten, bewährten Geschäftsprozesse erhalten bleiben; die Softwarearchitekturen jedoch in neue, moderne, internetbasierte Strukturen überführt werden. Vorgehensweise Diese Modernisierung wird in drei Schritten vollzogen. Erstens muss eine Analyse des Altsystems mit einem Tool (siehe: Software-Check ) durchgeführt werden, um den aktuellen Zustand der eingesetzten Sotfware mit den wichtigsten Zusammenhängen aufzuzeigen. Hierzu gehört die Aktualisierung der meistens mangelhaften oder nicht vorhandenen Dokumentation einschl. Erkennung von versteckten Fehlern, fehlenden Modulen, Programmleichen, zweifelhaften Programmiertechniken, usw. Weiterhin die Zerlegung des Altsystems in handlichere Subsysteme, um die separat zu modernisierenden Objekte zu erkennen. Als Ergebnis wird u.a. eine Fehlerliste, eine grafische Darstellung aller Source-Dependencies, Liste der verwendung der DB2-Tabellen, Programm-Aufruf-Graphen, usw. Nachdem die separaten Objekte und ihre technische Verankerung in dem Altsystem erkannt sind, kann die Analyse, die Zieldefinition und die Planung des Plattformwechsels erfolgen bzw. Entscheidungen in Richtung Weiterentwicklung, Restrukturierung oder Reengineering bzw. Migration getroffen werden. Die technische Ebene der Migration umfasst die Schnittstellen-Transformation, Überführung in moderne Datenbank-Umgebungen und ggf. eine partielle oder vollständige Sprachkonvertierung, z.B. in eine C++ oder Java-Welt. Eine andere Form der Migration stellt die Vorgehensweise dar, bei der die Plattform weitgehend bestehen bleibt, lediglich die sequentiellen oder index-sequentiellen Datenbestände auf eine neue Datenbank- organisation, auf objektorientierte Basis umgestellt werden, einschl. Erstellung von neuen GUI- und Web-Interfaces. Ein Beispiel hierfür ist die Portierung des COBOL-Legacy-Codes nach OO-COBOL oder C++. „Die grosse Bedeutung der Prozessoptimierung beweist auch die Software-Modernisierung bei einer grossen Bank in Deutschland, bei der im Rahmen eines Redesigns gelungen ist, die Komplexität der Operationsprozesse um rund 40% zu verringern. Von ursprünglich mehr als 120 Geschäftsprozessen sind nur noch 70 übriggeblieben, die in einer zweiten Stufe noch auf 35 reduziert werden sollen“ (Computerwoche, 11.11.2003).Wir bzw. unser Partner MTA SZTAKI Forschungsinstitut für Informationstechnologie und Automatisierung (siehe: Kooperationen) verfügen über qualifizierte Systemspezialisten und über entsprechende Kompetenzen auf dem Gebiet der Software-Sanierung durch Synergien der Grundlagenforschung und experimentelle Informatik sowie entsprechende Erfahrungen (siehe: Vermittlung von IT-Spezialisten) im Bereich der Reengineering und Prozessoptimierung. Weiterhin verfügen wir über die notwendigen Tools für die Analyse und Reengineering (siehe: Software-Check). Siehe hierzu auch: Round-Table Seminar in München, IBM-Bildungszentrum im September 2004 mit dem Titel „Software-
Architekturen heute - Hypothek der Vergangenheit?“
sowie Fachartikel von Herrn Szabó in der Computerwoche: IBM-Projektbericht „Datenmodellierung ohne Medienbruch“- oder PDF-download) Vorteile Durch Einsatz von entsprechenden Tools und qualifizierten Systemspezialisten ermöglichen wir die Restrukturierung sowie Portierung/ Migration von Mainframe und UNIX Anwendungen im Hinblick auf eine Prozessoptimierung ohne die extrem hohe Kosten einer Neuentwicklung und bringen somit dem Anwender sehr grosse Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen bzw. Kostenreduktion (auch wegen den günstigeren ungarischen Konditionen) sowie Zeitersparnis. |
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